not born to fit in a box
for I am not a postcard
but I can write a poem on it
and paint it in my colors
Lange Zeit wurde mein Dasein an Systemen gemessen, die ein stilles, konformes Mitschwimmen einfordern. Heute erlebe ich: Das blinde Funktionieren meint das Gegenteil von lebendigem Erschaffen in meiner eigenen Farbsprache.
Im Atelier ziehe ich als abstrakte
Künstlerin die Linien selbst.
Ich nehme die Schwere und den Druck von damals und male das Verlorene auf meine intuitive Art in eine neue, freie Gestalt um. Eine Wandlung weg von Fremdbestimmung hin zu eigenbestimmter Lebensakrobatik.
Jedes Gemälde erzählt dabei eine Geschichte, für die es noch keinen Platz gab und öffnet den Raum für das, was bisher im Stillen blieb.
Für alles, was nicht still
und unsichtbar bleiben will.
Kunst kennt keine Regeln.
Abstrakte Künstlerinnen...
...folgen ihnen auch nur selten.
vor fast fünfzehn jahren wurde der pinsel
mein befreiungsschlag
Als starre Strukturen keinen Raum mehr ließen, fand ich in der Malerei eine Freiheit, die mich bis heute trägt. Rückblickend hat die Kunst mich gefunden – sie wurde
zum Anker, der mich durch die Stürme im Leben hindurch in die eigene schöpferische Kraft führt.
WENN ICH MALE, GIBT ES KEINEN FILTER
ZWISCHEN DER LEINWAND UND MIR.
Farbe und Gefühl begegnen sich hier ohne Umweg.
Es ist ein mutiges "Sichtbarwerden" – ein Dialog ohne Masken, der unbegrenzt Räume für das eigene Erleben schenkt. Hier fließen Intuition, Idee und Erfahrung in einer Sprache aus farbiger Textur zusammen, die dort ansetzt, wo Worte nicht hingelangen.
Wo Strukturen aufbrechen, entsteht Neues. Die Leinwand und meine Palette zeigen mir jeden Tag: Hinter schwarz und weiß liegt die Freiheit der Nuancen.
Als Künstlerin suche ich genau dort – im Dazwischen.
meine einladung an dich
in dieser vielschichtigkeit
deinen eigenen geschichten
zu begegnen